EINRICHTUNG ZUM BESTICKEN VON WARENBAHNFLAECHEN DURCH EINEN ODER MEHRERE FLAECHEN-STICKKOEPFE MIT RAPPORT
Inventor: REICH RUDOLF
Applicant: REICH GEB BOETTGER ELFRIEDE
EC:D05C11/16
IPC: D05C11/16;D05C11/00; (IPC1-7): D05C11/16
Publication info: DE2900804 A1 - 1980-07-24
2
EINRICHTUNG ZUM BESTICKEN VON WARENBAHNFLAECHEN DURCH EINEN ODER MEHRERE FLAECHEN-STICKKOEPFE MIT RAPPORT
Inventor: REICH RUDOLF (DE)
Applicant: REICH ELFRIEDE (DE)
EC:D05C11/16
IPC: D05C11/16;D05C11/00; (IPC1-7): D05C
Publication info: IT1129658 B - 1986-06-11 IT8019136D D0 - 1980-01-10
List of citing documents
1
Embroidery machine including a control element at each embroidery location
Inventor: ABEGGLEN HANS (CH); HENZ JUERG (CH); (+1)
Applicant: SAURER STICKSYSTEME AG (CH)
EC:D05C11/16
IPC: D05C11/00; D05C11/06; D05C11/16(+2)
Publication info: US5404823 - 1995-04-11
2
Dual needle bar sewing machine
Inventor: SANVITO ROBERTO (IT)
Applicant: ROCKWELL RIMOLDI SPA (IT)
EC:D05B81/00
IPC: D05B55/16; D05B1/12; D05B81/00(+4)
Publication info: US4546714 - 1985-10-15
3
Sewing head
Inventor: FRESARD MARCEL (CH)
Applicant: MEFINA SA (CH)
EC:D05C11/16
IPC: D05C3/04; D05C7/04; D05C11/06(+7)
Publication info: US4592296 - 1986-06-03
4
Shuttle embroidering machine
Inventor: HEINZLE AUGUST (AT)
Applicant: HEINZLE AUGUST (AT)
EC:D05C11/16
IPC: D05C11/16;D05C11/00; (IPC1-7): D05B3/12
Publication info: US4543897 - 1985-10-01
Claims
Patentan- rüche: 1. Einrichtung zum Besticken von textilen Flächen in Form von Coupon-, Endlos- oder Zuschnittware mit die Stickwerkzeuge enthaltenden Stickköpfen, wobei die Einzelelemente der Stickwerkzeuge zur Stichbildung innerhalb einer einzigen Arbeitsstelle von einer einzigen rotierenden Antriebswelle so angetrieben sind, dass die zur Stich- bzw.Musterbildung notwendigenBewegungsab- läufe in eine hin- und hergehende Bewegung umgewandelt werden,dadurch gekennzeichnetq dass jeder einzelne Stickkopf als Flächenstickkopf ausgebildet ist und mehrere unabhängig voneinander einund ausschaltbare, selbständig arbeitende Einzelstickstellen aufweist, die gegenüberliegend horizontal im weitesten Abstand und vertikal im kürzesten Abstand angeordnet sind, wodurch ein ausreichender Freiraum zur Nachbarstickstelle gebildet wird.
2. Flächen-Stickkopf für eine Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stickstelle als 4/4-Stickstelle ausgebildet ist und der Höhenabstand von einer Stickstelle zur nächsten darüber oder darunter befindlichen der kleinsten Grundeinheit entspricht, und dass einStickkopf-Grundgehäuse eine symmetrische Anordnung aus jeweils zwei selbständigen Drehkörpern in 4/4 mitae- weils zwei Nadeln aufweist, welche abwechselnd in Einsatz- und Ruheposition drehbar sind.
3. Flächen-Stickkopf für eine Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mehrere, vorzugsweise mehr als zwei Einzelstickstellen besitzt, dass jede der Einzelstickstellen innerhalb eines Flächen-Stickkopfes einen eigenen dezentralisierten Antrieb besitzt, dass die Einzelstickstellen in einem Flächen-Stickkopf in zwei Ebenen innerhalb eines einzigen Gehäuses angeordnet sind, dass die eine Ebene horizontal liegt und in weitestem Abstand von Arbeitsstelle zur Arbeitsstelle im Sinne des grössten Musters in der Rapportwechseltechnik sowie fest vorgegeben ist, dass die andere Ebene vertikal liegt und imNadelhöhenabstand den kleinsten Abstand von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle, nämlich die kleinste Grundeinheit (Grundmass 4/4) besitzt und durch Ein- und Ausschaltung der Arbeitsnadeln flexibel steuerbar ausgebildet ist, dass die Einzelstickstellen innerhalb eines Flächen-Stickkopfes einzeln, gruppenweise und zentral schaltbar sind,und dass j jede a nzeistikstelle mindestens zwei Nadeln/Stand mit Zubehör aufweist, die abwechselnd eingesetzt werden können.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die längste Rapportlinie feststehend zwischen zwei Arbeitsnadeln horizontal festgelegt ist, und dass dieser Abstand der Freiraum für die Sicht und den Zugriff zur Nadelspitze zum nächsten Stickkopf ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, dass die kürzeste Rapportlinie (Grundmass 4/4= die kleins Grundeinheit) zwischen zwei Arbeitsnadeln vertikal gebildet ist und auf die nächsten darüber oder darunter befindlichen Stickköpfe durch Ein- bzw. Ausschaltung der jeweiligen Nadeln bzw. Stickstellen gebildet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stickstellen übereinander in Säulen angeordnet sind und von einer gemeinsamen Antriebswelle aus betätigbar sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgehäuse geteilt ist und dass dieStangenkörp herausschwenkbar und modifizierbar ausgebildet sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stickkopf einEurvenstück mit zu beiden Seitena gebildeten Mitnehmerelementen zum gleichzeitigen Antrieb von entgegengesetzt angeordneten Nadelstangen aufweist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stickkopf die zur Stichbildung notwendigen Elemente an entgegengesetzt angeordneten Stickstellen in doppelter Anordnung aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stickkopf entgegengesetzt wirkende Nadeln aufweist, die im weitesten Rapportabstand innerhalb des Gehäuses einen Freiraum zur Aufnahme von Steuerelementen und dgl. schaffen.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einzelne Stickköpfe auf einer Seite mindestens zweiSinzelstickstellen âuf der entgegengesetzten Seite im gleichen Stickkopf ebenfalls zweiEinzelstickstellen aufweisen, und dass diese Stickstellen in einem Gehäuse mit einem Antrieb angeordnet sind.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein dezentralisierter Antrieb der nadelseitigen Stichbildungsorgane vorgesehen ist.
13. Einrichtung nachAnspr-uch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der dezentralisierte Antrieb über Antriebswellen mit aufgesetzten Kurvenscheiben bei Säulen beliebigerLänge mit übereinander gesetztenFlächen-Stickköpfen erfolgt.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Hauptwelle eine Minikurvenscheibe angeordnet ist, die die Nadel direkt antreibt.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eineAbnehmerrolle auf der beweglichenUbertragungsstange angeordnet ist und unter Federdruck dieB-ewegungen von derICurvenscheibe abnimmt und axial auf die bewegliche Stange überträgt.
16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der beWeglichen Stange ein Mitnehmerelement in Form einer Kralle vorgesehen ist, die direkt in ein Gegenstück der Nadelstange eingreift und eine direkte Verbindung zwischenElrvenschei be und Nadelstange, die im ausschwenkbaren Drehkörper befestigt ist, herstellt.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurchgekem zeichnet, dass eine Antriebsgabel für mehrereEinzelstickstellen iI einer oder in mehreren Ebenen vorgesehen ist.
18.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekenr zeichnet, dass die Nadelstange über eine Kontermutter oder dgl. inlängsrichtung verstellbar ausgebildet ist, so dass dieF;instich- tiefe der Nadel über die Stange verstellt werden kann.
19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurchgekenx zeichnet, dass ein nur seitlich herausschwenkbares Stangenteil mit mehr als zwei Nadelstangenaufnahmen vorgesehen ist und dass die Nadelstangenpositionierung über Zahnkranz, Ritzel und Raster erfolgt.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung desZabnkranzes durch ein Ritzel einzeln, gruppenweise (als Säule gesehen) und zentral betätigbar ist.
Description
Titel: "Einrichtung zum Besticken von Warenbahnflächen durch
einen oder mehrereFlächen-Stickkö.pfe mitRapport" "Einrichtung zum Besticken vonWarenbahuflächen durch einen oder mehrereFlächeniStickköpfe mitRapport, Es ist bereits ein Verfahren und eine Einrichtung zum Besticken,Besteppen oderBenähen von textilen Flächen in Form von Coupon-, Endlos- oder Zuschnittware in einer oder mehreren lagen, vorzugsweise aufLangschiffchenbasis , in linearer und/oder flächigerArl- 07inung der Stickwerkzeuge vorgeschlagen worden (deutsche Patentanmeldung P 28 25 802), wobei mehrere Einzelelemente durch Stichbildung innerhalb einer einzigen, in sich geschlossener Arbeitseinheit von der Einsatz- in die Ruhestellung und umgekehrt für Rapport- und/oder Farbwechsel bei beliebiger Anzahl von Stangen in einer einzigen Stickstelle gebracht werden; hierbei sind die Einzelstickelemente zur Stichbildung einer einzelnen Arbeitsstelle von einer einzigen rotierenden Antriebswelle über eine Antriebsverbindung mittels Kulissensteuerung so angetrieben, dass die zur Stich- bzw.Musterbildung notwendigen Bewegungsabläufe in eine hin- und hergehende Bewegung umgewandelt werden.
Des weiteren ist bei dem vorstehend angegebenen Verfahren bzw.
der vorstehend angegebenen Einrichtung bereits vorgeschlagen worden, den Zyklus von Einsatz- undRhheposition der Nadeln entsprechend dem vorgegebenen Rapport und/oder Farbwechsel und/oder musterbedingten Ersatz innerhalb einer kleinstenNadel-Muster- einheit von 4/4 zu vollziehen, innerhalb einer 4/4 Arbeitsstelle in jeder Einzelstickstelle eine erste und eine zweite Parallelnadel zum Nadelwechsel wechselweise in Einsatz zu bringen, und die Fadenbehandlung (Fangen, Klemmen, Schneiden des Nadelfadens) für jede der zugeordneten beiden Nadeln durchzuführen; dabei ist jede Stickstelle als 4/4 Stickstelle ausgebildet und der Seitenabstand von einer Stickstelle zur benachbarten beträgt ein französischen Zoll; ferner weist das Grundgehäuse zweiselbatändige Drehkörper in 4/4 mit jeweils zwei Nadeln auf, die abwechselnd in Einsatz- und Ruheposition drehbar sind.
ImFlächensticksystem wird der zur Bestickung im Rahmen fest eingespannte Stoff durch gleichzeitig in der Fläche verteilte Stickstellen im bisher bekannten Zeitmass von nur einer linear liegendenStickwerkzeugreihe abgestickt, d.h. die Dimensionen derLänge und der Breite des Stoffes mit derStoffhöhe auf einmal. Bekannte Stickköpfe (z.B. nachD-PS 1.942.274,CH-PS 585.300) haben vom Grundprinzip her einen Höhenabstand zur nächsten Stickstelle des 2- bis 4-fachenMusterumfanges des kleinsten Musters von 4/4.Es wird zwar das gleicheMusterprodukt über denleistungsunwirksamen Changiervorgang gestickt, jedoch fällt die Stichleistung im Rahmen derChangiervorgä durch die Höhe des Nadelhöhenabstandes.
Ein weiterer Nachteil der bisher imFlächensticksystem verwendeten Stickköpfe ist der hohe Zeitaufwand zur Umrüstung einer Maschine vom notwendigen Nadelgeviert auf ein hiervon abweichendes höheres oder breiteres Format, wobei gleichzeitigleistungsnachteile durch den höheren Platzbedarf innerhalb der vorgegebenenStidfläche des Rahmens durch eine kleinere Anzahl von Stickstellen auftreten.
Dieser Zeitaufwand bei völligemNaschinenstillstand bezieht sich sowohl auf die Veränderung der Höhenabstände innerhalb einer Säule wie auf den Seitenabstand der Säulen zueinander.
Beilinearstickmaschinen sind die Nadeln in einer Reihe im kleinsten Abstand von 4/4 angeordnet, undMustergrössen entstehen durch Ausschaltung der betreffenden Nachbarstickstellen. Hier gibt es also keinen technischen Aufwand zur Erzielung einer Rapportvergrösserung, weil die Stickstellen stationär in der Maschine b-leiben. Diese Stickwerkzeuglinie liegt beii & earstickmaschinen horizontal. In vertikaler Richtung hingegen besitzen diese Stickmaschinen eine freie Fläche unbestickten Stoffes, welche Reihe um Reihe in einer im Fussbodeneingelassenen Grube verschoben wird.
Es bleibt also für Sicht und Zugriff zu jeder einzelnen Nadel genügend Freiraum. Auch hier wird einUmrüstvorgang für die Stickstellen vonMusterhöhe zuMusterhöhe nicht benötigt.
Der Nachteil zu geringer Stichleistung bleibt jedoch bestehen, weil manMusterreihe umMusterreihe nacheinander absticken muss.
Hingegen entfällt beim Flächensticksystem dieserleistungsnach- teil, weil durch die in derStickfeldhöhe angeordneten Stickstellen gleichzeitig die gesamte Fläche auf einmal abgestickt wird.
Es ist jedoch kein Stickkopf bekannt, der ausser der punktförmigen Stichbildung innerhalb des jeweiligen Stickkopfes gleichzeitig in beiden Koordinaten einmal im weitesten Nadelseitenabstand und einmal im kleinsten Nadelhöhenabstand mit weiterer Verdoppelung der Nadelanzahl im Stickkopf die Stichbildung auszuführen vermag, der Sicht und Zugriff unmittelbar zu jeder einzelnen Arbeitsnadelspitze in ausreichendemNasse gewährleistet und mit dessen Hilfe die Stichleistung der Gesamtmaschine ohne Erhöhung der Drehzahl undVergrösserung desStickfeldes auch bei kleinstem Vorgabebereich aus denIinearstickmaschinen heraus in der Musterung vollzogen werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Stickkopf speziell für das Flächensticken zu schaffen, der gleichzeitig in sich den Nadel abstand als kleinste Mustereinheit (4/4) aufweist und die Mustergrösse verändert,anderersseits dan Nadelabstand variabel gestaltet, so dass in einem einzigen Stickkopf gleichzeitig mehrere Nadeln denMusterrapport in den Dimensionen Höhe und Breite sticken.
Dabei muss die eine Nadelstellung flexibel im Grundmass 4/4 gestalte sein,wahrend der weiteste Nadelabstand fest vorgegeben sein muss u ohne Standortveränderung alleMustergrössen abstickbar sein müssen.
Unter weitestem Nadelabstand wird dabei ein Nadelseitenabstand verstanden, in welchem alle Stickereimotive im Rahmen der bekannte Rapportwechseleinrichtungen beitinearstickmaschinen abgestickt werden, d.h. 16/4. Um durch die grosse leistung d-er Fläche die wirtschaftliche Abstickung von Motiven noch zu erweitern und zusätzlich für Sicht und Bedienung einen grossen Freiraum zu jeder Arbeitsnadelspitze zu schaffen, soll der Nadelseitenabstand innerhalb eines einzigen Stickkopfes über 16/4 hinaus erweitert werden.
Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, dass jeder einzelne Stickkopf alsFlächenstickkopf ausgebildet ist und mehrere unabhängig voneinander ein- und ausschaltbare, selbständig arbeitende Einzelstickstellen aufweist, die gegenüberliegend horizontal im weitesten Abstand und vertikal im kürzesten Abstand angeordnet sind, wodurch ein ausreichender Freiraum zur Nachbarstickstelle gebildet wird.
Insbesondere ist Gegenstand der Erfindung ein Flächen-Stickkopf, der durchfolgend Merkmale gekennzeichnet ist: a) ein einziger Flächenstickkopf besitzt mehrere, vorzugsweise mehr als zweiHnzelstickstellen; b)aede der im Flächen-Stickkopf eingeschlossenenEinzelstickstel- len besitzt einen eigenen dezentralisierten Antrieb; c) in diesem Flächen-Stickkopf sind erstmalig dieEinzelstick- stellen in zwei Ebenen innerhalb eines einzigen Gehäuses ange ordnet; d) die eine Ebene liegt horizontal und ist im weitestenAbstand von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle im Sinne des grössten bzw.
grösstmöglichen Musters in der Rapportwechseltechnik fest vor gegeben; e) die andere Ebene liegt vertikal und besitzt im Nadelhöhenab stand den kleinsten Abstand von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle, nämlich die kleinste Grundeinheit, vorzugsweise in Anlehnung an den französischen Zoll(GrundmaB 4/4); sie ist wegen der Musterbildung durch Ein- und Ausschaltung der Arbeitsnadeln flexibel steuerbar ausgebildet; f) die Einzelstickstellen im Flächen-Stickkopf sind einzeln, gruppenweise und zentral schaltbar; g) jede Einzelstickstelle besitzt mindestens zweiNadeln/Stangen mit Zubehör, die abwechselnd eingesetzt werden können, h) die horizontale Anordnung der Stickstellen im Flächen-Stickkopf ergibt gleichzeitig den dringend benötigten Freiraum in der Ge samtanordnung der Stickstellen der jeweiligen Stickmaschine.
Nach einer speziellen Ausführungsform der Erfindung weist jeder einzelne Flächen-Stickkopf mindestens eine (vorzugsweise zwei unabhängig voneinander) ein- und ausschaltbare, selbständig arbeitende Einzelstickstellen auf, deren Arbeitsnadeln zueinander den kleinsten und den grösstenMusterrapport bilden, ferner ist jede Stickstelle als 4/4-Stickstelle ausgebildet, der Höhenabstand von einer Stickstelle zur darüberliegenden entspricht der kleinsten Grundeinheit, und der Seitenabstand zweier Stickstellen bildet die grösste Rapportmusterbreite in 4/4, und einStickkopf-Grunc gehäuse weist eine symmetrische Anordnung aus jeweils zwei selbsts digen Drehkörpern in 4/4 mit jeweils zwei Nadeln auf, die abwechselnd in Einsatz- und Ruheposition drehbar sind.
Weitere Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche.
Grundsätzlich wird der Stickkopf nach vorliegender Erfindung gegenüber dem Stickkopf nach Patentanmeldung P 28 25 802.8 um 900 gedreht angeordnet, und es werden dieMehrnadel-4/4-Stick- stellen übereinander in Säulen liegend auf der Maschinentraverse angeordnet und von einer gemeinsamen Antriebswelle betätigt. Aus der Säule heraus werden dann die jeweils gewünschtenMustergrössen 4/4, 8/4 usw. abgerufen, ebenso die Anzahl der gewünschten Farben, Reservefäden und dgl..Der Seitenabstand von Säule zu Säule entspricht dabei genau demTntenmass des weitestenTnnenabstandes von Nadel zu Nadel innerhalb eines Stickkopfes, also dem vorgenannten Innenmass, wobei jeweils von Aussennadelspitze zu Aussennadelspitze ein maschinenbedingt grösstmöglicher Freiraum verbleibt, d.h. eine sich von oben nach unten über die ganze Maschine erstreckende Znne die zwischen zwei Nadelsäulen ausgebildet ist. Diese grosse Breite erstreckt sich an jeder Nadel frei über die gesamteStickSeldhöhe durch und schafft damit den bei bisherigenAusführtingsformen von Stickköpfen bei Flächenstickmaschinen fehlenden Freiraum zum Einziehen von Fäden ohne hohle Nadelstangen und ohne Einfädelgeräte zum Wechseln der Nadeln und dgl..Damit entfallen alle bisherigenNaschinenumstellungen nach Stickköpfen fürFlächenstickmaschinen, z.B. nach DE-PS 1.942.274 in der Veränderung des Nadelgeviertes, und es wird gleichzeitig ein ausreichender Freiraum geschaffen, um das mühsame Ein- und Auskuppeln der Nadelstangen mitHilfs- mitteln, wiez.B. Einfädelgeräten, zu beseitigen. Dabei kann mit dem erfindungsgemässen Vorschlag nicht nur jede Nadelspitze im Einsatz eingesehen werden, sondern es ist auch möglich, mit den Fingern zum Nadelöhr durchzugreifen.Des weiteren ist der Freiraum, der sich je nach Maschinenlänge beliebig vervielfachen lässt, so gross geschaffen, dass die Stangenkörper in diesen Freiraum hineingeschwenkt werden können, was von Bedeutung ist, wenn Veränderungen der Stoffbreiten,z.B. von 240 cm auf 180 cm zu berücksichtigen sind; es ist mithin nicht mehr notwendig, ganze Säulen mit Monostickköpfen nachDE-PS 1.942.274 bestickt zurückzuziehen. Vielmehr werden nach der Erfindung nur die Stangenkörper in den Freiraum verschwenkt, so dass z.B. dieKardanikkette nach DE-PS 1.485.497 freien Durchlass für den Changiervorgang usw. bekommt.
Zusätzlich gestattet der mit derErfindung erzielbare Freiraum den Einsatz von Hilfsmitteln, die sporadisch ablaufende, zumStickprozess gehörende Arbeitsabläufe vollziehen,z . B. eine einfache Scherle-Einrichtung oder dergl.. Die Säulen lassen sich nunmehr beliebig modifizieren, z.B. pro Stickkopf übereinander nur mit einem Stangenkörper, oder aber vollständig ohne Drehkörper.
Auch ist es ohne weiteres möglich, die Säulen entweder mit jeweils zwei entgegengesetzt angeordneten Nadeln auszugestalten oder nur mit einer einzigen Nadel, nämlich fürRandzwecke. Mit dem erstmalig im Stickmaschinenbau horizontal geschaffenen Freiraum entfällt zugleich der hohe technische Aufwand der bekannten Rapportwechseleinrichtungen nach DE-AS 1.952.307,DE-OS 2.732.038 und der EinundBusschaltung von Grundführungen nach OE-PS 343.985, und wird übernommen von dem bekannten leistungsunwirksamen Vorgang desRahmenversatzes, um das gleicheMusterbild unterschiedlich grosserMusterbreiten zu erzielen. Wo keineStickst ellen für die Ein- und Ausschaltung vorhanden sind, entfällt eine Schaltung. Darüber hinaus dient der Freiraum für andere Zwecke, z.B. für den Einsatz von Schneidhilfsmitteln, zum Säubern der Maschine von Flusen und dgl.
mehr.
Die Zonenbreite kann ausgehend von den bisherigen Rechteck-Rapport mit 24/4 = 162 mm gewählt werden, es liegt jedoch im Rahmen vorliegender Erfindung, von diesem Rechteck-Rapport abzugehen und auf einen Quadrat-Rapport überzugehen, beispielsweise auf der Basi einer Grundeinheit von 24 mm mit 96 mm im Nadelgeviert. Dabei verbreitert sich die Freiraumzone von 162 mm auf 192 mm. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, anstelle von 24/4z.B. auf32/4 oder 36/4 oder 48/4 überzugehen.
Als kleinster Abstand von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle im Nadelhöhenabstand kann der französische Zoll (Grundmass 4/4) gewählt werden. Die Grundeinheit kann im Rahmen vorliegender Erfindung jedoch auch ein anderes Mass haben, beispielsweise 28 mm oder 30mit Dabei ergibt eine Grundeinheit von 24 mm einen Freiraum von 192mit und eine Grundeinheit von 30 mm einen Freiraum von 240 mm. Soll das Mass der Grundeinheit nachträglich geändert werden, ist herstellungsmässig nur der Austausch der Grundplatten erforderlich.
DieFadenzuführting wird in an sich bekannter Weise über Schläuche und dgl. vorgenommen, wobei die vergrösserte Gehäusebreite gegen über Anordnungen nach dem Stande der Technik die Unterbringung bzw. Anbringung der Schläuche für jeden einzelnen Faden besonders vereinfacht. Dies gilt insbesondere auch für dieSchiffchenseite, weil mit der Einrichtung nach der Erfindung die Schiffchen nicht mehr schräg oder senkrecht geführt werden müssen, sondern zusammen mit allen bekannten Hilfsmitteln für Einzel- oder Satzwechsel der Schiffchen, einschliesslich Fadenschnitt, in idealer Weise waagerecht geführt werden.
Die Einrichtung nach der Erfindung ist sowohl für den Neubau vonFlächenstickmaschinen wie auch für Flächenstickmaschinen mit dem Monostickkopf nachDE1PS 1.942.274 anwendbar. In bezug auf die Leistung erbringt die Einrichtung nach der Erfindung gegenüber der unter Verwendung des Monostickkopfes nachDE-PS 1.942.274 bei gleicher Maschinenfläche und Drehzahl je nach Anzahl gleichzeitig arbeitender Nadeln und je nachMustergrösse und Musterart das Doppelte bis zum Mehrfachen an Stichen, und zwar durch die grössere Anzahl von unterzubringenden Arbeitsnadeln bei gleicherStickfeldgrösse.
Erstmalig wurde mit vorliegender Erfindung die Stickfeldhöhe im Stickmaschinenbau gemessen an den in den Säulen je nach deren längeübereinander unterzubringenden Stickköpfen in bezug auf die Leistung nach der Gesamtanzahl von Stichen die dominierende Grösse.
Mit der Erfindung wird ferner erstmalig ein Stickkopf mit glechzeitig vier unabhängig voneinander arbeitenden Stickstellen beidezentralisiertem Antrieb geschaffen, was sich besonders vorteilhaft auf dieHersteEkosten auswirkt. Die Bestimmung der Musterbreiten bezogen auf die Leistung an Stichen wie der verschieden gewünschten Nadelgarnarten und -stärken wird dabei nicht mehr aus der horizontal angeordneten Stickwerkzeuglinie geholt, sondern vertikal aus der Säule bzw. den Säulen.Hingegen ergibt sich nunmehr der Stickfeldbereich mit dem zwangsläufig daraus resultierenden Freiraum aus der Horizontalen, wobei der seitliche Abstand von Arbeitsnadel zuArbeitsnadel nach Wunsch durchAusschaltungen ganzer oder halber Seiten der Säule(n) in entsprechenden AbstandsSprüngen verändert werden kann.
Während die Säulen und die in ihnen befindlichen Grundgehäuse der Flächen-Stickköpfe stationär sind, bestimmen die herausschwenkbaren4/4-Stangenknrper das Element, mit dem universell alle Muster Rapport-Grössen, wie Säulenausgestaltungen fürStoffrandzwecke (linke wie rechte Stickseite) beliebig gestaltet werden können.
Auch lassen sich Versatzmuster, also Muster, die aufiiicke stehen, oder mühsam abzustickende Zick-Zack-Streifen mit der erfindungsgemässen Einrichtung lediglich durch das jeweilige Einsetzen vonStangenkörpern gestalten bzw. können diese entsprechend mit den Arbeitsnadeln zum Einsatz gebracht werden.
Mit der erfindungsgemässen Einrichtung wird auch das Problem der hohen Investitionskosten derartiger Maschinen positiv beeinflusst.
Bisher mussten teure Einrichtungen für Rapportwechsel für die vol] Maschine geschafft werden, obwohl für die eine oder andere Grossstickmaschine nur ein Teil der Stickstellen benötigt wurde. Mit der erfindungsgemässen Einrichtung wird erreicht, dass ein einziger Flächen-Stickkopf nicht mehr mit nur einer Nadel ausgestattetwiI sondern mit vier Nadeln, und dass zu dem jede Stickstelle bzw. Nad mit einer zweiten Nadel im Wechseleinsatz arbeiten kann. Diese vi 4/4-Stickstellen lassen sich in einem einzigen Gehäuse in beliebi ger Weise für alleMustergrössen und Musterarten einsetzen. Der bisherige hoheUmrüstungsaufwand mit gesamter Säulenverstellung bei gleichzeitigem Leistungsabbau wurde damit voll beseitigt.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist sowohl für den Neubau von Flächenstickmaschinen als für alle heutigen bekannten Linearstick maschinen als auch für den Umbau bereits vorhandener Grossstickmaschinen aller Art einsetzbar. DerFlächenstickkopf nach der Erfindung passt sich homogen der bekannten 4/4 Mustertechnik an und sch-afft gleichzeitig eine grössere Stichleistung durch Unterbringung einer grösseren Anzahl von Stickstellen wie auch eine Verbreiterung der Musterpalette.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen: Fig. 1A in schematischer Darstellung die Anordnung bekannter
Stickstellen nachDE-PS 1.942.274, Fig. 1B in schematischer Darstellung die Anordnung bereits vor geschlagener Stickstellen nach Patentanmeldung P 28 25 8 Fig. 2 eine Aufsicht auf einen gesamtenFlächenstickkopf nach der Erfindung, Fig. 3 eine schematische Darstellung eines einzelnen Flächen
Stickkopfes nach der Erfindung, Fig. 4 einen Ausschnitt aus einer schematischen Gesamtansicht mehrerer Flächen-Stickköpfe nach Fig. 3 inSäulenanordnu Fig. 5 eine schematische Darstellung vonFlächen-Stickköpfen nach der Erfindung in Säulenanordnung, mit unterschiedlichen
Säulenbestückungen, Fig. 6 eine Aufsicht auf eine andere Ausführungsform einesFläche
Stickkopfes nach der Erfindung mit Kurvenscheibenbetätigung, Fig. 7 eine Seitenansicht derDarstellung nach Fig. 6, Fig. 8 eine Aufsicht auf eine weitereAusfuhrungsform eines Flächen-Stickkopfes nach der Erfindung mit nichtdrehbarem
Schwenkkörper, Fig. 9 eine schematische Darstellung einer weiterenAusführungs- form einesFlächenstickkopfes nach der Erfindung mit zwei
Ebenen von Stichstellen, und Fig. 10 eine schematische Darstellung einer weiterenAusfffhrungs- form eines Flächen-Stickkopfes nach der Erfindung ähnlich der Darstellung nach Fig. 9, aber mit schwenkbarem Stangen körper (nicht drehbar).
Die Figuren1 & und1B zeigenStickkopfanordnungen, die nicht Gegenstand vorliegender Erfindung sind. Fig.1A bezieht sich auf denMonostickkopf nachDE-PS 1.942.274. Die einzelnen Stickköpfe 1, 1',1" haben voneinander einen räumlich so geringen Abstand, dass kein oder nahezu kein Freiraum zwischen den einzelnen Stickköpfen verbleibt. Bei dem älteren Vorschlag nach der deutschen Patentanmeldung P 28 25 802 nach Fig. 1B ist zwischen den einzelnen Stickköpfen 2, 3, 4, 5 die jeweils zwei Drehkörper 2',2", 3',3'', 4',4", 5',5" umfassen, ebenfalls kein Freiraum vorhanden.
In Fig. 2 ist ein Stickkopf gemäss der Erfindung dargestellt, und die gesamte Arbeitsstelle ist mit 11 bezeichnet. Sie besteht aus dem Grundgehäuse 12 und den Dreh- bzw. Schwenkkörpern oderStangen- gehäusen 13,13'. Das Grundgehäuse 12 ist aus parallel übereinander angeordneten Platten 14, 15, 16, 17, vorzugsweise Druckgussplatten, aufgebaut, die durch nichtdargestellte Distanzgewinde Buchsen im Abstand voneinander gehalten sind. Am Grundgehäuse 12 ist jeweil ein Block 18, 18' für die Nadel- undStoffdrückerführung sowie ein Bohrerblock 19, 19' befestigt. Durch das Gehäuse 12 hindurch erstreckt sich eine Antriebswelle 20 für den Antrieb eines Antri bandes 21, das beispielsweise als Zahnflachriemen ausgebildet is Mit 22 ist eine Umlenkvorrichtung für das Antriebsband 21 dargestellt.Die rotierende Antriebsbewegung über die Antriebswelle 2 wird dabei in eine hin- und hergehende Bewegung des Nadelstangenkurvenstückes 13 umgewandelt, beispielsweise über einen exzentri schenFuhrungsbolzen 24, der in einer Kulisse desKurvenstückes geführt ist. Das Profil der Kulisse 25 ist dem erforderlichenun vorgegebenen oszillierenden Bewegungsablauf der Nadelbetätigung entsprechend ausgebildet. Diese oszillierende bzw. hin- und hergehende Bewegung wird vondenl Kurvenstück 23 auf die Mitnehmerarme 26, 26' übertragen. Das Kurvenstück 23 ist bei 27 und 28 so gelagert, dass eine einwandfreie längsbewegung gewährleistet ist.
Die Mitnehmerarme 26 besitzen am freien Ende Mitnehmer 29, 29', die mit der jeweiligen Nadelstange 30, 30' in Eingriff kommenun dielängsbewegung auf die betreffende Nadelstange 30, 30' unddi Nadel 31, 31' übertragen. Mit 32, 32' sind Stoffdrückerdargeste Die Nadelstangen 20, 20' und die Stoffdrücker 22, 22' sind jewei: über eine Kopplung 23, 23' miteinander verbunden.Dieelstange 30, 30' weist jeweilsNadelstangenkloben 34, 34' auf, die denMil nehmer 29, 29' des Armes 26, 26' bei einerIngsbewegung derNadel stange 30, 30' mitnehmen.Im Bohrerblock 19, 19' ist die Bohrerstange 35, 35' angeordnet, die an ihrem Ende den Bohrer 36, 36' nimmt, die jeweilige Bohrerstange weist für den Bohrer einen gekröpiten Aufsatz, der vorzugsweise anschraubbar ist, zur Positior rung relativ zum Bohrerkanal auf. Beim Übergang von einer 4/4 Stickstelle zu einer anderen 4/4-Stickstelle wird ein Raster 38, 38' gelöst, so dass der Drehkörper 13, 13' verdreht werden kann.
Jeder 4/4-Drehkörper 13, 13' besitzt einen zugehörigen Bohrer im Block. Die Bohrerstange 35, 35' ist aus dem Drehkörper 13, 13' wegen dessen kleiner Abmessungen herausgenommen worden und ist in Bohrerblock 19, 19' unterhalb des Drehkörpers 13, 13' im Grundgehäuse gelagert, ist also nicht herausschwenkbar.
Auf demFadenleitrohr 39, 39' einer jeden 4/4-Stickstelle ist ein Zahnrad 40, 40' aufgesetzt, das mit einem Ritzel 41, 41'zusammen- wirkt, welches eine schwenkbare Kupplung 42, 42' für den Drehkörper 13, 13' mit Halterung aufweist. Eine Antriebsstange 43, 43' mündet in einen Winkelantrieb (nicht dargestellt), der eineKraftumlenkung z.B. um90 ergibt. Der Winkelantrieb steht mit einer Steuerungswelle in Verbindung, die über einen Schrittmotor das gewünschte Verstellmass für den Drehkörper 4/4 über das Zahnrad 40,401 bekommt, z.B. für Nadel I oder für Nadel II. Der Schrittmotor nimmt den Befehl zur Ausführung der Schrittlänge von einer Stiftwalze I auf, die ihrerseits von dem Informationsträger der Maschine gesteuert wird.Wenn diesterung bei der 4/4-Rapportgrösse bleibt, reicht die Stiftwalze I aus. Soll jedoch die 4/4Rapportgrösse verlassen werden und soll in breiteremMtisterrahmen gestickt werden, alsoz;,B, 24/4, müssen die 4/4-Nadeln in seitlichem Versatz bestimmt werden, was mit Hilfe einer zweiten Stiftwalze II geschieht, die durch entsprechend gesetzte Stifte festlegt, welche Stifte über eine (nicht dargestellte)Kontaktscha3hing den Magneten 44 beaufschlagen, der über Zugstangen 45, 45' oder dgl. Kipphebel 46, 46' betätigen. Diese Kipphebel 46, 46' stellen über die Mitnehmer 29, 29' der Arme 26, 26' die kraftschlüssige Verbindung mit denKloben 34, 34' her.
In Fig. 3 ist ein einzelner Flächen-Stickkopf mit vier Einzelstickstellen in Form von Drehkörpern 50, 51, 52, 53 und einer gemeinsamen Antriebswelle 54 schematisch dargestellt. Jeweils zwei Einzelstickstellen 50, 52 und 51, 53 liegen in verschiedenen Ebenen.
Aus der schematischen Darstellung nach Fig. 4 ergibt sich die flächenmässige Anordnung der Stickköpfe innerhalb einer Stickmaschine in Form der die Stickköpfe aufnehmenden Säulen. Zwei nebeneinander angeordnete Säulen sind dabei mit 55 und 56 bezeichnet. Die übereinander angeordneten Stickköpfe sind mit 57, 58, 59, 60 innerhalb der strichpunktierten dargestelltenKästchen vorgesehen. Jeder Stickkopf besteht somit aus vier Stangenkörpern 61, 62, 63, 64. Der Freiraum zwischen zwei benachbarten Säulen 55 und 56 ist mit 65 bezeichnet. Jede einzelne Stickstelle bzw.
Stickkopf (z.B.57) stickt gleichzeitig zwei verschiedene Rapportgrössen-längen in zwei verschiedenen Koordinaten, vertikal und horizontal ab. Ein kompletter Stickkopf 57 lässt sich in sich beliebig in bezug auf Anzahl und Anordnung der Stangenkörper 61,6; 63 und 64 variieren. Die voll ausgezogene LinieA-B ist der feststehende Seitenrapport, der so lang wie möglich wird, damit alle Rapportwechselmuster eingeschlossen werden. DieMusterbreitenbe- stimmung erfolgt über Informationsträger durch denRahmenversatz.
Die Linie B-C bildet das Höhen-Mustermass jeweils von Nadel zu Nadel übereinander von 4/4. Soll ein Muster grösser werden, wird die betreffende oder darunterliegende Nadel ausgeschaltet. Durch Ausschaltung einzelner vertikaler halbseitiger Stickköpfe wie ganzer Säulen lässt sich die Breite entsprechend variieren. Das ist dort der Fall, wo nicht die Stoffbahnbreite die Anzahl der Säulen nebe einander bestimmt, sondern die Stoffbahnlänge, beispielsweise bei 10,15Xard länge. Gegenüber Linearstickmaschinen ist die 4/4-Stic werkzeuglinie im Falle der Erfindung nicht mehr horizontal, sonde nunmehr in der Fläche vertikal, wobei dieMustergrössenbestimmung übereinander durch Ein- und Ausschalten der Nadel erfolgt.Der seitliche Nadelabstand ist feststehend, Musterbreite und Musterhöhe sind über den Rahmenversatz bestimmbar.
Die Anordnung der Flächen-Stickköpfe inSäulenanordnung bei stationärer Anordnung der Grundgehäuse und schwenkbaren Drehkörpern ist in Fig. 5 schematisch gezeigt. Der Höhenabstand zweier benachbarter Grundgehäuse beträgt jeweils 8/4, der Höhenabstand zweier benachbarter Stangenkörper beträgt jeweils 4/4, der Seitenabstand ist 24/4. Eine Verbreiterung lässt sich jeweils durch Abschaltung der betreffenden halben oder vollen Säule erzielen.
Der Flächen-Stickkopf besteht aus einem festen Plattengehäuse 66 mit in der Mitte durchgehenden Antriebswelle 67 und zwei Säulen 68 und 69 sowie vier 4/4 Stangenkörpern 50, 51, 52, 53 in zwei verschiedenen Ebenen, die einzeln angetrieben undherausschwenkba: sind. Jeder der Stangenkörper 50, 51, 52,53 besitzt zwei Nadelstangen, zweiStoffdrückerstangen, zweiFadenschneideinrichtunzen sowie ein Fadenleitrohr mit Peilung zurFurung des Fadens. Diese Stangenkörper sind beliebig, insbesondere auch nachträglich je nach Maschinenbewegung einsetzbar.
Soll nur 8/4 gestickt werden, wird keine 4/4 Ausstattung benötigt.
Dies zeigt die Darstellung (a) inFig. 5. Mit (b) ist eine Stickstelle ohne Stangenkörper dargestellt. (c) zeigt eine Säulenbestückung für eine Stoffrandleiste. (d) zeigt eine entgegengesetzte Säulenreihe für die Stoffrandleiste usw. Sollen Versatzmuster abgestickt werden oder soll Zick-Zack gestickt werden, werden die Stangenkörper entsprechend nach der Darstellung (e) gesetzt. (f) zeigt die entgegengesetzte Einstellung zu(e) Mit dem Flächen-Stickkopf mit nur einem Gehäuse, jedoch vier 4/4 Stickstellen ist es möglich, kostenmässig unter heute bekannten Grossstickmaschinen mitRappoftwechsel-Einrichtung zu bleiben.
Positionsveränderungen des Stickkopfes in der Höhe und nach der Seite entfallen. Alle Nadelfäden laufen stickereifreundlich demÖhr zu. Die Bohrer sind nicht sichtbar und haben 4/4 Abstände.
Bei der Darstellung der Ausführungsform nach Fig. 6 ist mit 70 eine zentrale Antriebswelle bzw. Hauptwelle dargestellt, auf die eineMinikurvenscheie 71 aufgesetzt ist, welche genau in der Ausführung dem Diagramm der Stichbildung entspricht. Mit72 ist eineAbnehmerrolle dargestellt, die auf einer beweglichenUbertragungs- stange 73 gelagert ist und unter Federdruck steht sowie die Bewegungen von der Kurvenscheibe 71 abnimmt und auf die bewegliche Stange 73 axial überträgt. Die Gegendruckfeder74 drückt dauernd die bewegliche Stange 73 über die Abnehmerrolle 72fat gegen die Kurvenscheibe 71 an.Die bewegliche Stange 73 ist InRWhrngstei- len 75 gelagert, die starr in einer Lagerplatte im Gehäuse 83 angeordnet sind. Am entgegengesetzten Ende der beweglichen Stange 73 ist eine Schraubbohrung vorgesehen. In diese Schraubbohrung ist die eigentliche Nadelstange 79 eingelassen und durch eineEonter- mutter 76 längenverstellbar ausgeführt. Auf diese Weise ist es möglich, bei Garnwechsel die Einstichtiefe in den Stichkanal zu vergrössern oder zu verkleinern, falls dies erforderlich ist. Am Ende der beweglichen Stange 73 ist eine aufgesetzte Mitnehmerkralle drehbar angeordnet, die in ein Gegenstück der Nadelstange 79 direkt und starr eingreift. Damit wird eine direkte Verbindung zwischen der Kurvenscheibe 71 über die bewegliche Stange 73 zur Nadelstange 79 axial hergestellt.Die Nadelstange 79 befindet sich im ausschwenkbaren Stangenkörper 78. Wird die Mitnehmerkralle 77 bei ausgeschaltetem Nadelhub verdreht, kann in diesem Augenblick der Stangenkörper und damit die nächste Nadelstange im Stangenkörper verdreht werden. Die Betätigung der Mitnehmerkralle 77 kann manuell, mechanisch oder elektronisch, einzeln pro Stickkopf oder gruppenweise oder zentral erfolgen.
Mit 80 ist die Rasterung und Aufnahme für denStangenlrDrper 78 dargestellt. 81 bezeichnet eine Welle bzw. Trägerstange, in der die Stickköpfe in den Säulen übereinandergeführt werden. Fig. 6 stellt nur eine Seite des Stickkopfes dar, man kann sich für den Flächen-Stickkopf entgegengesetzt die andere Stickstelle vorstellen, wobei die bewegliche Stange 73 doppelt ausgeführt ist und schräg zum zweiten Stangenkörper 78 geführt wird. Die zweite, schräg geführte bewegliche Stange ist in Fig. 6 nicht dargestellt.
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht der Darstellung nach Fig. 6 und die beiden Stangenkörper übereinander in einem einzigen Gehäuse.
Mit 83 ist die Trägerplatte im Gehäuse zur Aufnahme der Lagerung 75 dargestellt. Mit 84 sind übliche Distanzstifte bezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist ein nicht drehbarerSchwer körper 13 mit der Stangenhalterung gezeigt. Hier handelt es sich nicht mehr um einen Stangekörper, sondern um einen ausschwenkbaren Sonderteil 85 mit mehreren nebeneinander befindlichen Nadelstangen 89 (1), 89 (2), 89 (3), welche durch seitlichen Versatz in die jeweilige Arbeitsposition zum Nadelkanal gebracht werden. Der Versatz desSchwenkkörpers 85 erfolgt über ein verzahntes Einzelteil 86, z.B. einen Zahnkranz, mit einem in Eingriff stehenden Zahnritzel 87. Mit 88 ist ein Raster zur genauen Positionierung der jeweiligen Arbeitsnadel dargestellt. Diese Darstellung zeigt nicht das Gegenstück für die entgegengesetztangoeordnete Stickstelle.
Die in Fig. 9 dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt einen Flächen-Stickkopf mit zwei Ebenen von Stickstellen, deren jeweils zwei gegenüberliegend angeordnet sind, und mit zwei Nadeln je Stickstelle. Der Flächen-Stickkopf weist eine einzige Antriebswelle 70 auf. Eine Kurvenscheibe 71 ergibt einen direkten Nadelstangenantrieb. Weitere nicht dargestellteEurvenscheiben betätigen die übrigen Stichbildungsorgane im Gehäuse. Die bewegliche Stange 75 ist fest in einer Zwischenplatte im Gehäuse geführt, und die Gegendruckfeder74 drückt ständig zwischen dem festenlagerbock und derXurvenscheibe 71.Die Antriebsgabel 90, die gleichzeitig die zweigagenüberliegenden Stickstellen bedient, wie auch die beiden anderen Stickstellen in der unteren Ebene beinhaltet die Verbindung zwischen der Nadelstange 79 (1) bzw. 79 (2) und der beweglichen Stange 73 (1) bzw. 73 (2). Zwischen dem Stangenkörper 78 (1) bzw.
78 (2) und der beweglichen Stange 73(1) bzw.73(2) ist eine Mitnehmerkralle 77(1) bzw.77(2) vorgesehen; bei Maschinenstillstand wird diese Kralle manuell, mechanisch oder elektronisch verdreht, und der Stangenkörper 78(1) bzw.78(2) kann die neu gewünschte Nadel in die entsprechende Arbeitsposition bringen.
Bei derAnsführungsform der Erfindung nach Fig. 10 weist ein Flächen-Stickkopf zwei Ebenen von Stickstellen mit jeweils zwei gegenüberliegenden Stickstellen mit wahlweise mehr als zwei Nadelstangen auf. Der Stangenkörper ist schwenkbar, jedoch nicht drehbar. Bei dieser Ausführungsform wurde anstelle des Stangenkörpers mit kleinem Radius bei der kleinsten Grundeinheit erreicht, dass beiNachstickmaschmen und dgl. mehr als lediglich zwei Nadeln untergebracht werden können, und zwar durch Bohrungen in einem seitlich ausschwenkbaren Gleitstück. Die Positionierung erfolgt, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 8, durch Zahnstange mit Ritzel. Das Ritzel wird säulenlang über jeden Flächen-Stickkopf betätigt.Snt- sprechend der Ausführungsform nach Fig. 9 ist auch bei dieser Ausführungsform eine Mitnehmergabel 90 vorgesehen, die die Verbindung von denSchwenkkörpern 85(1) bzw. 85(2) zum Lagerbock 75 und zur Kurvenscheibe 71 sowie Antriebswelle 70 herstellt.