VORRICHTUNG ZUR VERKNUEPFUNG ELEKTRISCHER KREISE, INSBESONDERE IM UNTERTAGEBERGBAU
Inventor: HVIDSTEN JAN HAGBERG
Applicant: COAL INDUSTRY PATENTS LTD
EC:H04L25/00; H04L25/493
IPC: H04L25/00; H04L25/493;H04L25/00(+2)
Publication info: DE2900808 A1 - 1979-08-09
2
Transmission system in hazardous environment
Inventor:
Applicant: COAL INDUSTRY PATENTS LTD
EC:H04L25/00; H04L25/493
IPC: H04L25/00; H04L25/493;H04L25/00(+3)
Publication info: GB2014407 A - 1979-08-22
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Claims
Patentansprüche:S Vorrichtung zur Verknüpfung elektrischer Kreise, insbe sondere im Untertagebergbau, mit einem Sender, einem
Empfänger und einer Anschlusseinrichtung zwischen Sender und
Empfänger d a d u r c hz e k e n n z ei c h n e tzwei dass die Anschlusseinrichtung (3) /über Kabel (32) miteinander verbundene Transformatoren (30, 31) als galvanische
Unterbrechung zwischen Sender (1) und Empfänger (2) auf weist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r-c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die beiden Transformatoren (30,31) untereinander durch ein Paar verdrillter Kabel (32) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der erste Transformator (30) eine
Sekundärwicklung (53) besitzt, die mit der Primärwicklung (52) des zweiten Transformators (31) verbunden ist.
4.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Empfänger2 ) einen
Speicher (20,21,22,23) aufweist.
5 vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Empfänger (2) eine Einrichtung (28) zum Setzen oder Löschen des Speichers aufweist.
6. Bauteil für eineVorrichtungzur Verknüpfung elektrischer
Kreise mit einem Transformator, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transformator (30, 31) einen im wesentlichen toroidförmigen Kern(So), eine Primärwicklung aus elektrisch isoliertem Draht, der auf einen ersten Teil des Kerns (50) gewickelt ist, und eine Sekundärwicklung (53) aus elektrisch isoliertem Draht, der auf einen zweiten
Teil des Kerns (50) gewickelt ist, aufweist.
7. Bauteil nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transformator eine Isolation (58) zum elektrischen Isolieren der Primärwicklung (52) und der Sekundärwicklung (53 gegenüber dem Kern (50) aufweist.
8. Bauteil nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transformator in ein transparentes
Bau element eingetopft ist.
7 9. Bauteil nach Anspruch6,/oder 8, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transformator in ein explosionsgeschütztes Bauelement eingetopft ist.
Description
Vorriditungzur Verknüpfung elektrischer Kreise, insbesondere
im Untertagebergbau Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verknüpfung elektrischer Kreise, insbesondere im Untertagebergbau, mit einem Sender, einem Empfänger und einer Anschlusseinrichtung zwischen Sender und Empfänger.
Im untertägigen Bergbau fahren Gewinnungsmaschinen längs eines Stosses hin und her und gewinnen bei jedem Durchgang Kohle herein. Eine elektrische Steuerung für die Gewinnungsmaschine befindet sich auf der Maschine selbst und an den Enden des Strebs.
Die Arbeitsbedingungen untertage sind gefährlich und es ist wünschenswert, dass Bauteile oder Module der Steuerung so aneinander angeschlossen sind, dass beim Auftreten eines Fehlers in einem der Module dieser Fehler wegen der Leistungsübertragung zwischen den Modulen keine Funken in einem anderen Modul auslösen kann. Funkenbildung ist deswegen unerwünscht und gefährlich, weil dadurch brennbare Gase des untertägigen Bergbaus entzündet werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anschlusseinrichtung zwischen Modulen anzugeben, die sich insbesondere für den Einsatz im untertägigen Bergbau eignen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Anschlusseinrichtung zwei über Kabel miteinander verbundene Transformatoren als galvanische Unterbrechung zwischen Sender und Empfänger aufweist.
Vorzugsweise sind die Transformatoren untereinander durch ein Paar miteinander verdrillter Leitungen verbunden. Der erste Transformator kann eine Sekundärwicklung aufweisen, die mit der Primärwicklung des zweiten Transformators verbunden ist.
Der Sender kann insbesondere einen Speicher bzw. eine Speicherzelle aufweisen. Ferner kann der Sender eine Einrichtung zum Setzen oder zum Löschen der Speicherzelle besitzen.
Die Erfindung betrifft auch ein Bauelement in eins Vorrichtung zur Verknüpfung elektrischer Kreise mit einem Transformator, der einen im wesentlichen toroidförmigen Kern besitzt und eine Primärwicklung aus elektrisch isoliertem Draht, der auf einen ersten Teil des Kerns gewickelt ist, sowie eine Sekundärwicklung aus elektrisch isoliertem Draht besitzt, der auf einen zweiten Teil des Kerns gewickelt ist. Der Transformator kann eine Isolation zur elektrischen Isolierung der Primärwicklung und der Sekundärwicklung gegenüber dem Kern aufweisen. Ferner kann der Transformator eingekapselt in ein transparentes Bauelement, das auch explosionsgeschützt sein kann, eingetopft sein.
Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der ErfindungerlSutert; es zeigen:
Fig. 1 das Schaltbild einer Vorrichtung zur Verknüpfung elektrischer Kreise mit einem Sender, einem
Empfänger und einer Anschlusseinrichtung zwischen
Sender und Empfänger,
Fig. 2 Signalformen an verschiedenen Stellen der Vorrichtung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Bauteil der Vorrichtung nach
Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist einen Sender 1, einen Empfänger 2 sowie eine den Sender 1 und den Empfänger 2 verbindende Anschlusseinrichtung 3 auf.
Der Sender 1 besitzt einen npn-Transistor 10 und zwei Widerstände 11 bzw. 12. Der Kollektor des Transistors 10 ist an eine Versorgungsleitung 14 angeschlossen, während der Emitter über die in Reihe geschalteten Widerstände 11, 12 mit einer Masseleitung 15 verbunden ist. Über eine an die Basis des Transistors 10 angeschlossene Eingangsleitung 16 erhält der Transistor ein oder mehrere Informationsbits.
Der Empfänger 2 weist eine Speicherzelle für jeweils ein Bit auf, die aus zwei NAND-Gattern 20 bzw. 21 besteht. Ausserdem besitzt der Empfänger 2 eine Einrichtung zum Setzen oder Löschen der Speicherzelle mit zwei npn-Transistoren 22 bzw. 23. Die Kollektoren der Transistoren 22 und 23 sind mit dem Eingang der NAND-Gatter 20 bzw. 21 verbunden und ausserdem über WiderstAnde 25 bzw. 26 mit einer Versorgungsleitung 24. Die Emitter der Transistoren 22 und 23 liegen beide an einer Masseleitung 27. Die Basen der Transistoren 22 und 23 liegen an der Anschlusseinrichtung 3, die sie in Abhängigkeit von den vom Sender 1 abgegebenen Signalen steuert, wie das weiter unten beschrieben wird. Eine externeRücstell-Leitung 28 ist an den Eingang des NAND-Gatters 20 angeschlossen.Der Empfänger 2 besitzt als Informationsausgang eine an den Ausgang der Speicherzelle angeschlossene Leitung 29.
Die Anschlusseinrichtung 3 besteht aus zwei Transformatoren 30 und 31 mit ihren zugeordneten Bauteilen und einem Paar verdrillter Kabel 32 zwischen den Transformatoren. Die Primärwicklung des Transformators 30 liegt über den. Widerstand 12 am Sender 1 an. Die Sekundärwicklung des Transformators 30 ist über Steckverbindungen 33 an die Kabel 32 angeschlossen. DerMittenpunkt der Sekundärwicklung liegt übereieSteckverbindung 34 an Masse. Die Primärwicklung des Transformators 31 ist an die Sekundärwicklung des Transformators 30 über eine weitere Steckverbindung 35 angeschlossen. Die Sekundärwicklung des Transformators 31 liegt mit ihrem Mittenpunkt an Masse und ist an beiden Enden an die Basen der Transistoren 22 und 23 im Empfänger 2 jeweils über Widerstände 36 bzw. 37 herangeführt.Dioden 38 und 39 schützen die Zusammenführung von Basis und Emitter jeweils der Transistoren 22 bzw.
23.
In Fig. 2 gibt die obere Kurve einen typischen Spannungsverlauf eines Eingangssignals der Eingangsleitung 16 wieder.
Die untere Kurve zeigt das Signal in der Sekundärwicklung des Transformators 31. Die Spannung ist als Ordinate und die Zeit als Abszisse aufgetragen.
In den Fig. 3 und 4 ist der Aufbau des Transformators 30, der ähnlich wie der Transformator 31au gebaut iZ mitweiteren Einzelheiten dargestellt. Der Transformator 30 weist einen im wesentlichen toroidförmigen Kern 50 auf, der miteinem Isolier@ material 51 abgedecktist" Die bereits früher erwähnte Primärwicklung trägt das Bezugszeichen 52 und ist über das Isoliermaterial 51 auf den Kern 50 gewickelt. Die Sekundärwicklung, die nunmehr das Bezugszeichen 53 trägt, ist ebenfalls über das Isoliermaterial 51 auf den Kern 50 gewickelt, jedoch auf einen anderen Teil des Kerns und im wesentlichen diametral gegenüber der Primärwicklung. Die Primärwicklung endet in Anschlussklemmen 54 und 55.Für die Sekundärwicklung sind Anschlussklemmen 56, 58 und 59 vorgesehen. Der gesamte Transformator ist eingekapselt bzw. in einexplosionsgeschütztes Bauelement 57 eingetopft. Das Bauelement 57 ist transparent, so dass es auf einfache Weise möglich ist, die Windungsabstände zu kontrollieren.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die Eingangsleitung 16 des Senders 1 erhält ein Eingangssignal, das entweder eine logische 1 oder eine logische 0 sein kann (oberer Teil der Fig. 2). Beim Auftreten einer logischen 1 wird der Transistor 10 gesättigt und leitend. Eine logische 0 unterbricht die Leitung des Transistors 10. Beim An- und Ausschalten des Transistors 10 wird ein elektromagnetisches Feld in der Primärwicklung des Transformators 30 entweder aufgebaut oder es bricht zusammen. In der Sekundärwicklung des Transformators 30 wird ein Feld induziert, das über die Steckverbindungen 33 und 35 sowie das Paar verdrillter Kabel 32 zur Primärspule des Transformators 31Ubertragen wird.
Hier wird in der Sekundärwicklung des Transformators 31 wiederum ein Feld induziert. Dadurch wird im Ergebnis in Abhängigkeit vom Eingangssignal der Eingangsleitung 16 auch in der Sekundärwicklung des Transformators 31 eine veränderliche Spannung induziert, und zwar in Form von Spitzen, deren Polarität von der Schaltrichtung desEingangssignals bestimmt ist. Die Spannungsspitzen sind im unteren Teil der Fig. 2 dargestellt.
Wie man erkennt, wird dadurch eine galvanische Unterbrechung zwischen dem Sender 1 und dem Ausgang des Transformators 31 erreicht.
Ein Wechsel von einer logischen 0 zu einer logischen 1 in der Eingangsleitung 16, entsprechend der Richtung der Spannungsspitzen, verursacht ein positives Signal an der Basis des Transistors 22 und ein gegenpoliges Signal an der Basis des Transistors 23, dessen Basis von der Diode 39 im Bereich der Nullspannung gehalten wird.
Ein Wechsel von einer logischen 1 zu einer logischen 0 in der Eingangsleitung 16 verursacht an der Basis des Transistors 23 über den Widerstand 37 ein positives Signalund. gleich- zeitig erscheint ein gegenpoliges Signal an der Basis des Transistors 22, dessen Basis von der Diode 38 nahe Nullspannung gehalten wird.
Die Transistoren 22 und 23 funktionieren wie Inverter, weil ein an ihre jeweilige Basis angelegtes positives Signal eine Sättigung herbeiführt und gleichzeitig zulässt, dass ihre jeweiligenKoliktoren und die daran anschliessenden Leitungen zu den NAND-Gattern an Masse liegen (logische 0).
Wenn in der Eingangsleitung 16 eine logische 1 auftritt, entsteht dadurch ein positiver Impuls an der Basis des Transistors 22 und ein gegenpoliges Signal an der Basis des Transistors 23. Infolgedessen liegt am Eingang des NAND Gatters 20 vom Kollektor des Transistors 22 eine logische 0 an und vom Kollektor des Transistors 23 gelangt eine logische 1 an den Eingang des NAND-Gatters 21. Wenn am Ausgang des NAND Gatters 20 eine logische 1 anliegt, so dass auch die Ausgangsleitung 29 des Empfängers 2 eine logische 1 führt, dann liegt an beiden Eingängen des NAND-Gatters 21 eine logische 1 an, so dass am Ausgang dieses Gatters eine logische 0 ansteht.Ohne Berücksichtigung der Rückstell-Leitung 28 wird infolgedessen am Ausgang des NAND-Gatters 20 eine logische 1 anstehen, wenn beide Eingänge dieses Gatters an einer logischen 0 anliegen, vorausgesetzt, dass der Ausgang des NAND-Gatters eine logische 1 aufwies.
Wenn andererseits eine logische 0 in der Eingangsleitung 16 auftritt, erscheint an der Basis des Transistors 22 ein gegenpoliges Signal und an der Basis des Transistors 23 ein positiver Impuls. Folglich wird eine logische 1 vom Kollektor des Transistors 22 zum Eingang des NAND-Gatters 20 geführt und eine logische 0 vom Kollektor des Transistors 23 zum Eingang des NAND-Gatters 21. Wenn am Ausgang des NAND-Gatters 20 eine logische 0 anliegt, wobei auch die Ausgangsleitung 29 des Empfängers 2 eine logische 0 führt, dann liegen beide Eingänge des NAND-Gatters 21 an einer logischen 0, so dass der Ausgang dieses Gatters eine logische 1 führt. Ohne Berücksichtigung der Rückstell-Leitung 28 erhält man deshalb eine logische Q am Ausgang des NAND-Gatters 20, wenn dessen beide Eingänge eine logische 1 führen und vorausgesetzt, dass der Ausgang dieses NAND-Gatters eine logische 0 aufwies.
DieRückstell-Leitung 29 liegt normalerweise an einer logischen 1, so dass sie die Arbeitsweise der Speicherzelle nicht beeinflusst. Sie kann jedoch umgeschaltetwerden um den Ausgang des NAND-Gatters 20und mit die Ausgangsleitung 29 zurückzustellen.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, dass bei der erfindungsgemässen Vorrichtung eine logische 1 in der Eingangsleitung 16 zu einer logischen 1 in der Ausgangsleitung 29 führt, dass eine logische 0 in der Eingangslcitung 16 eine logische 0 in der Ausgangs leitung 29 erzeugt und dass einegalvanis che Unterbrechungzwischen der Eingangs leitung 16 und der Ausgangsleitung 29 existiert. Mit der galvanischen Unterbrechung werden Probleme beseitigt, die sich bisher bei der Verknüpfung von elektrischen Schaltkreisen ergaben, bei denen gefährliche Spannungen zwischen elektrischen Modulen zu übertragen waren.
Es versteht sich, dass die Erfindung nicht nur im untertägigen Bergbau Anwendung finden kann, sondern auch in Bereichen mitgefährlieher Umgebung, wo es wünschenswert ist, dass eine Datenübertragung galvanisch unterbrochen ist.